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Sibirische Schwertlilie

Gefährdete Schönheit auf Feuchtwiesen

Sie mag nasse Füße und ist dazu in der Lage ganze Wiesen in ein blaues Farbenmeer zu tauchen. Auf intakten Feuchtwiesen bildet sie mitunter Massenbestände aus tausenden Exemplaren. Durch Überschwemmungen werden ihre Bestände und das Wachstum sogar gefördert.

Sibirische Schwertlilie, Foto: Marion Metzer/www.naturgucker.de

Sibirische Schwertlilie, Foto: Marion Metzer/www.naturgucker.de

Die Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) ist eine wunderschöne, prachtvoll blühende Pflanze. Die Wiesen-Schwertlilie, Wiesen-Iris oder Blaue Schwertlilie, wie sie auch genannt wird, gehört zur umfangreichen Gattung Iris aus der Pflanzenfamilie der Schwertliliengewächse. Vom Namen der Sibirischen Schwertlilie sollte man sich jedoch nicht in die Irre führen lassen, kommt sie doch nicht nur in Sibirien vor. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Mitteleuropa bis Westsibirien und besiedelt das Westsibirische Tiefland bis zum Altai. In Deutschland erreicht sie am Bodensee und am Oberrhein ihre westliche Verbreitungsgrenze.

Die Sibirische Schwertlilie ist eine stolze Staude mit einer Wuchshöhe von 25-100 cm. Die Blätter sind grasartig schmal und sehr lang. Sie erreichen eine Länge von 25-80 cm. Die Stängel der Blütenstände sind länger als die Blätter, so dass die Blüten über den Blättern stehen. Die Blütenstände erreichen eine Wuchshöhe von 50-100 (120) cm. Ein bis drei blauviolette, weiß gestreifte große Blüten stehen in einem Blütenstand zusammen. Zu bewundern sind die wunderschönen Blüten von Mai bis Juni. In Brandenburg ist die Verwechslungsgefahr eher gering, kommt hier wild wachsend nur eine weitere Art, die gelb blühende Wasser-Schwertlilie (Iris pseudacorus) vor. Ansonsten besteht natürlich Verwechslungsgefahr mit in Gärten kultivierten und verwilderten Arten. In anderen Teilen Deutschlands auch mit weiteren blau blühenden und wild wachsenden Arten wie beispielsweise der Gras-Schwertlilie (Iris graminea).


Sibirische Schwertlilie -  Foto: Peter Vesely/www.naturgucker.de

Sibirische Schwertlilie - Foto: Peter Vesely/www.naturgucker.de

Nicht zu nährstoffreiche, wechselfeuchte bis nasse, zeitweilig auch überflutete extensiv genutzte Wiesen werden von ihr besiedelt. Gern wächst sie auch in sumpfigen Au- und Waldwiesen, Flutmulden, Gräben und Grünlandbrachen. In Mitteleuropa hat sie ihr Schwerpunktvorkommen in Pfeifengras- und Brenndolden-Auenwiesen. Diese inzwischen sehr seltene Art ist gefährdet durch die Entwässerung von Feuchtgebieten, Brachfallen ihrer Standorte, Umwandlung in Ackerland und der Überbauung mit Straßen und Siedlungen. In Brandenburg ist sie bereits sehr selten und in der Roten Liste (Kategorie 1) als vom Aussterben bedroht eingestuft. Deutschlandweit ist sie als gefährdet (Kategorie 3) in der Roten Liste eingestuft und nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG), eine besonders geschützte Art. Mit ihrem Vorkommen in Pfeifengras- und Brenndolden-Auenwiesen ist sie auch von Bedeutung für die FFH-Richtlinie in Brandenburg. Ist sie doch eine charakteristische Pflanzenart der FFH-Lebensraumtypen (LRT) 6410 Pfeifengraswiesen und LRT 6440 Brenndolden-Auenwiesen.

Bestäubt werden die Blüten von Hummeln, Schwebfliegen und Pelzbienen, die zu den Wildbienen gehören. Von den Blättern ernähren sich Kleinschmetterlinge wie zum Beispiel der Nesselbär oder die Rohrkolbeneule. Nach der Bestäubung der Blüten entwickeln sich bis zum Herbst dreikammerige Fruchtkapseln. Lassen sie diese im Garten als wunderbare Dekoration für den Herbst und Winter stehen und bieten sie somit gleichzeitig Insekten Überwinterungsmöglichkeiten.


Sibirische Schwertlilie - Foto: Jörg Chmill/www.naturgucker.de

Sibirische Schwertlilie - Foto: Jörg Chmill/www.naturgucker.de

Sibirische Schwertlilien sind wegen ihrer schönen Blüten beliebte Zierpflanzen in Gärten. Sie eignet sich dort zum Beispiel für den Teichrand, Sumpfgräben oder Feuchtwiesen und wächst auch in normalen Gartenböden. Im Handel sind zahlreiche Zuchtformen erhältlich. Seltener auch die Wildform. Verlangen Sie im Handel die Wildform, diese bieten Insekten noch Nektar und somit Nahrung, anders als wie bei vielen Zuchtformen. Wenn Sie sicher gehen wollen auch wirklich die Wildform zu bekommen, kaufen Sie Ihre Pflanzen in einer speziellen Wildstaudengärtnerei. Wildpflanzen im Garten brauchen keine aufwändige Pflege. Sie wachsen fast von ganz allein, auf Dünger und Pestizide können Sie getrost verzichten.

Graben Sie keine Pflanzen in der Natur aus. Sie ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt und inzwischen sehr selten. Unterstützen Sie ihre regionale NABU-Gruppe vor Ort, beim Erhalt von Feuchtwiesen. Beteiligen Sie sich an Pflegemaßnahmen wie der Mahd von Pfeifengraswiesen, einem wichtigen Standort der Sibirischen Schwertlilie und zahlreicher weiterer seltener Pflanzenarten.

Autor: Heiko Hammerschmidt (Botaniker)


Wir bedanken uns bei der Naturstiftung DAVID sowie der Regina Bauer Stiftung, die die Vorstellung der Artenportraits unterstützt haben.


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