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Schüchterner Wandersbursche auf dem Vormarsch

Ammen-Dornfinger in Brandenburg

Der Ammen-Dornfinger ist eine der ganz wenigen Spinnen in Deutschland, die in der Lage sind, die menschliche Haut mit ihren Kieferklauen zu durchdringen. Dornfinger sind jedoch sehr scheu. Man muss sie schon massiv stören, damit sie sich mit einem Biss zur Wehr setzen.


  • Der Ammen-Dornfinger ist die einzige Spinne in Deutschland, deren Biss für den Menschen spürbare Folgen haben kann. - Foto: Andreas Herrmann

  • Brutgespinst des Ammen-Dornfingers. - Foto: Andreas Herrmann

  • Brutgespinst des Ammen-Dornfingers zur Paarungszeit. - Foto: Andreas Herrmann

Vorkommen

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet dieser wärmeliebenden Art beschränkte sich in Europa mit wenigen Ausnahmen auf mediterrane Areale südlich der Alpen. Erste nachweisliche Beobachtungen in Brandenburg gab es um 1950 und vielleicht schon deutlich länger heimisch. Nachfolgend manifestierte sich ein geschlossenes Vorkommen von der nordwestlichen Niederlausitz über den Fläming bis in den Westen Sachsen-Anhalts und hinauf nach Rathenow, Potsdam und ins brandenburgische Elbtal. Es erfolgt eine allmähliche Ausbreitung nach Norden.

Vornehmlich findet man den Ammen-Dornfinger in trockenen Offenbiotopen mit hohem Gras. In Mitteleuropa hält er sich daher vor allem auf Waldlichtungen und Ackerbrachen, aber auch in Saumbiotopen wie Wegrändern und Bahndämmen auf. Der Dornfinger ist nachtaktiv und versteckt sich am Tag in rundum geschlossenen Wohngespinsten. Das Tier ist eher scheu und zieht sich bei Gefahr in sein Gespinst zurück. Während der Paarungs- und Reifezeit der Eier und Jungtiere jedoch verteidigen die Weibchen das Gespinst mit großer Entschlossenheit. Dornfinger leben nur ein Jahr, geschlechtsreife Männchen sind von Juni bis September und Weibchen von Juli bis November aufzufinden.


Aussehen

Mit einer Körperlänge von 1,5 Zentimetern zählt der Ammen-Dornfinger zu den größten mitteleuropäischen Spinnen, wobei das Männchen etwas kleiner ist als das Weibchen. Die kräftig ausgeprägten Kieferklauen (Cheliceren) variieren zwischen einem grünlichgelben bis gelbbraunen Schimmer und passen sich im unteren Teil der Färbung der sich anschließenden schwarzen Giftklauen an. Der Vorderkörper ist einfarbig rot-orange und zeigt von vorn eine auffallende Warntracht, wobei der Hinterleib eine eher gelblich bis olivgrüne Färbung besitzt. Bis zur Eiablage trägt das Weibchen auf Ihrem Hinterleib einen kräftigen hellen Spitzenfleck, der danach zu verblassen beginnt. Das Männchen hingegen schmückt sich mit einem breiten, grünengrauen Mittelband. Die behaarten, einfarbig orangen Beine, die mit ihren drei bis vier Zentimetern Länge zum restlichen Körper relativ lang erscheinen, sind an ihren Enden mit kleinen dunkelgrauen bis schwarze Spitzen versehen.


Brutbiologie

Generell Einzelgänger, finden beide Geschlechter zur Paarungszeit zusammen und bewohnen vorübergehend ein Gespinst. Nach dem Paarungsakt im Juli stirbt das Männchen. Kurz bevor es zur Eiablage im August kommt, baut das Weibchen im circa einen Meter hohen Gras ein geschlossenes, bis hühnereigroßes Brutgespinst, dessen Brutkokon zwischen 80 und 165 Eiern beinhalten kann. Nach etwa drei bis fünf Wochen schlüpfen die Jungspinnen. In der Zeit nach der Eiablage bis zum Abwandern der Jungtiere verlässt das Dornfingerweibchen das Gespinst kein einziges Mal. Nur im Falle einer Störung schnellt sie heraus und versucht den Ruhestörer durch ein deutliches Drohverhalten zu verjagen. Weicht dieser nicht zurück, beißt sie zu. Ende Oktober, Anfang November entlässt sie ihre Jungen in die Freiheit, die sich daraufhin schleunigst in Bodennähe ein kleines Gespinst als Winterquartier bauen. Aufgrund ihrer Wachsamkeit und dem Verzicht auf Nahrung sind ihre Energiereserven nahezu aufgebraucht, weshalb sie im Gespinst zurückbleibt und kurze Zeit später stirbt.


Für Menschen gefährlich?

Der Ammen-Dornfinger ist in Mitteleuropa eine der ganz wenigen Spinnen die in der Lage sind, die menschliche Haut nach massiver und direkter Störung mit ihren Kieferklauen zu durchdringen und ihr Gift zu injizieren. Die Mischung aus gewebe- und blutschädigenden sowie Nervengiften bringt unangenehme Folgen mit sich; Personen mit dauerhaften Schäden oder Todesopfer sind jedoch nicht bekannt.

Opfer vergleichen den Schmerz des Bisses oft mit dem eines Wespenstichs. An der Bissstelle tritt kurze Zeit später ein stechender Schmerz auf. Da die betroffenen Gliedmaßen extrem anschwellen können, sollte unter allen Umständen ein Arzt aufgesucht werden. In den seltensten Fällen treten neben dem Schmerz noch Fieber, Kreislaufversagen, Schwindel, Schüttelfrost oder Erbrechen auf. Bei Allergikern kann es zudem zu Herzrasen kommen. Nach etwa drei Tagen sind die Symptome meist vollständig verschwunden. Die Bissstelle kann jedoch noch längere Zeit geschwollen oder gerötet sein.

Bewahren Sie nach einem Biss die Ruhe und beginnen Sie nicht, die Wunde zu kühlen oder an der Bissstelle zu kratzen. Wenn möglich, sollten Sie die Spinne zur genauen Identifikation einfangen und mit zum Arzt nehmen.

Tipp: Gehen Sie in den Sommermonaten lieber auf „Nummer sicher“ und streifen nicht durch hohes Gras und öffnen auf keinen Fall die Brutgespinste.

Weitere Fotos von Andreas Herrmann finden Sie im Forum für Naturfotografie


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