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Das Tagpfauenauge

Vier unverwechselbare Augen - mehr Schein als Sein

Dank seiner vier Augenflecken ist das Tagpfauenauge unverwechselbar. Und auch als schwarze Raupe mit weißen Pünktchen und fleischigen Dornen kann sich dieser allseits bekannte Schmetterling durchaus sehen lassen.

Tagpfauenauge - Foto: Helge May

Tagpfauenauge - Foto: Helge May

  • Art: Tagpfauenauge (Inachis io), gehört zur Familie der Edelfalter
  • Besonderheit: Wie bei allen Arten der Edelfalterfamilie ist das erste Beinpaar des Tagpfauenauges verkrümmt und zu sogenannten Putzpfoten umgewandet.
  • Dienst am Menschen: Der schillernde Effekt der Flügel wurde dank Nanotechnologie nachgeahmt und macht unser Geld fälschungssicher.


Aussehen: Wegen seiner vier Augenflecken ist der Falter unverwechselbar. Dadurch werden Fressfeinde abgeschreckt, weil sie glauben, ein viel größeres Tier vor sich zu haben. Im Ruhezustand werden die fünf bis sechs Zentimeter großen Flügel eingeklappt und die graubraune Unterseite kommt zum Vorschein. Die Raupen sind schwarz mit weißen Punkten. Ihr Körper ist mit fleischigen Dornen überzogen.

Nahrung: Die Raupen des Falters fressen ausschließlich Brennnesseln. Adulte Tiere saugen mit ihren langen Zungen Nektar aus Sommerflieder, Rotklee, Disteln, Astern oder Obst.

Lebensweise: Die Raupen des Tagpfauenauges leben in Gemeinschaft und sind meist mit ihrem Gespinst über mehrere Brennnesseln verteilt. Vor der Verpuppung ziehen sie sich jedoch zurück. Als Stürzpuppen hängen sie in ihren grünlichen Kokons frei herunter. Nach etwa 20 Tagen ist die Metamorphose (altgriech. "Umwandlung", "Verwandlung") vollendet - ein Tagpfauenauge schlüpft. Der Falter überwintert ähnlich wie der Zitronenfalter nicht als Ei oder Raupe, sondern als adultes Tier.

Fortpflanzung: Zur Paarung im Frühjahr setzen Männchen allen Flugobjekten nach, die nach Weibchen aussehen. Die häufigen Verwechslungen enden in spiralförmigen Luftkämpfen beider Männchen. Nach erfolgreicher Paarung legen die Weibchen 400 Eier an Brennnesseln ab. Die jungen Raupen sind zunächst grün-gelb, später kommt das leuchtende Schwarz mit weißen Punkten zum Vorschein.



Lebensraum: Das Tagpfauenauge ist schon früh im Jahr zu sehen. Es überwintert auf Dachböden, in Ruinen oder Kellern. Wichtig ist eine hohe Feuchtigkeit, da es sonst austrocknet. Das Jahr über bevorzugt es sonnendurchflutete Wälder und offenes Gelände (Brachen, Felder), aber auch naturnahe Gärten und Parkanlagen. Tagpfauenaugen können nur bis zu einer Höhe von 1.500 Meter überleben.

Vorkommen: Laut der Roten Liste in Deutschland ist das Tagpfauenauge sehr häufig und wird als ungefährdet eingestuft. Auch die Bestandsentwicklungen sind sowohl kurzfristig als auch langfristig gleichbleibend. Tagpfauenaugen kommen bis auf den Norden Skandinaviens in ganz Europa vor.

Gefährdung: Der Verlust von Lebensraum durch Intensivierung von Landwirtschaft und der Verlust von Artenvielfalt durch Monokulturen (z.B. Mais) stellt für Schmetterlinge im Allgemeinen eine große Gefährdung dar. Auch der Pestizideinsatz macht den sensiblen Tierchen zu schaffen. Viele wilde Ecken mit Brennnesselstauden verschwinden mehr und mehr aus unserer Landschaft und damit die Nahrungsgrundlage der Schmetterlingsraupen.


Hier geht es zum MAZ-Artikel

0.5 MB - Der Artikel stammt aus unserer MAZ-Serie "Quar-Tier" Nr. 5: Das Tagpfauenauge

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