Basiphiler Trockenrasen im NSG Ruhlsdorfer Bruch nach 23 Jahren Landschaftspflege - Foto: HIKULA/ Norbert Wedl
Historische Kulturlandschaften bewahren
Landesfachausschuss für Landschaftspflege
Die Gründung des Vereins Hikula war nach Überzeugung seiner Gründungsakteure lange überfällig. Er versucht eine bestehende Lücke im gegenwärtigen Naturschutzdenken und -handeln, sowohl des ehrenamtlichen als auch des behördlichen Naturschutzes, zu schließen. Durch die historische Bewirtschaftung ist eine Vielzahl an Biotopen und Arten entstanden. Für die moderne Landwirtschaft ist eine Nutzung dieser Flächen nicht lukrativ.
Der besondere Satzungszweck von HIKULA sind die Bewahrung, Sicherung und Regeneration der in Brandenburg und Mitteleuropa aktuell am stärksten gefährdeten Biotope und Lebensraumtypen der offenen historischen Kulturlandschaft wie Trockenrasen, Feuchtwiesen, Orchideenwiesen und Säume sowie ihre Kontaktbiotope. Hier bestehen auch die größten Widersprüche zwischen theoretischem Naturschutzanspruch aller Verantwortungsträger und der Wirklichkeit.
Die HIKULA-Akteure sind Fachleute für Arten- und Lebensraumschutz sowie für die sachgerechte und optimale Lebensraumentwicklung und Landschaftspflege, mit teils jahrzehntelangen Erfahrungen sowie gutachterlicher Tätigkeit. Arbeitsgebiete liegen in ganz Brandenburg. Zentrales Anliegen sind die Weitergabe und Vermittlung von Arbeitserfahrung und Fachwissen in Landschaftsbiologie, -entwicklung und -pflege an NABU-Gruppen, Naturschutzstiftungen, Landschaftspfleger und Landwirte, Großschutzgebietsverwaltungen, Umweltbehörden und weitere am Erhalt historischer Kulturlandschaftselemente interessierte Personengruppen. Ebenso können aktuell und in Zukunft anspruchsvolle und schwierige Leistungen in der praktischen Landschaftspflege übernommen werden.
Bei Fragen oder Interesse an der Arbeit schreiben Sie gern eine E-Mail an info@NABU-Brandenburg.de.
Zum Weiterlesen:
Gerd Haase über historische Kulturlandschaften:
Rückblick Exkursionen
Damit seltene Arten des Lebensraumtyps Pfeifengraswiesen im FFH- und Naturschutzgebiet Ruhlsdorfer Bruch im Frühling wieder zahlreich blühen können, hat der NABU Brandenburg gemeinsam mit dem Verein HIKULA und Ehrenamtlichen einen Pflegeeinsatz durchgeführt. Mehr →
Zum Themenwochenende "Arten und Lebensraumschutz: Gewusst wie!“ haben sich die Fachexperten des LFA HIKULA Gerd Haase, Norbert Wedl und Stefan Rätzel und 20 Teilnehmende in Oberbarnim bei Strausberg eingefunden.
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Wir haben euch zu einem naturkundlichen Spaziergang ins Naturschutz- und FFH-Gebiet „Ruhlsdorfer Bruch“ mit dem Gebietsbetreuer Norbert Wedl vom NABU Verein HIKULA eingeladen. Gemeinsam mit ihm haben wir uns am Samstag, den 21. Mai 2022, von der Hauptblüte einzelner Orchideenarten und den unter Artenschutz stehenden Schmetterlingen begeistern lassen. Mehr →
