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Biber in Brandenburg

Landschaftsgestalter im Fokus

Der Biber hat sich, nachdem er fast ausgerottet war, wieder nahezu flächendeckend in Brandenburg ausgebreitet. Der NABU setzt sich für ein Miteinander von Mensch und Biber ein.

Junger Biber beim Fressen - Foto: Siegfried Klaus

Junger Biber beim Fressen - Foto: Siegfried Klaus

  • Gewicht & Größe: Das größte Nagetier Europas erreicht eine Größe von bis zu 1,35 m. Knapp 30 cm entfallen allein wegen des Schwanzes. Mit bis zu 36 kg ist ein Biber schwerer als ein Reh.
  • Nahrung: Biber sind reine Pfanzenfresser. Krautige Pflanzen, junge Blätter und Rinde von Bäumen gehören zum Nahrungsspektrum.
  • Besonderheit: Der Geruchssinn ist der wichtigste Sinn des Bibers und hilft beim Auspüren von Feinden und Nahrung. Seine Augen sind sehr schlecht - er sieht lediglich schwarz-weiß.


Art: Europäische Biber (Castor fiber)

Aussehen: Durch den kompakten Körperbau, das dichte braune Fell und einer dicken Fettschicht sind Biber perfekt an ihren Lebensraum angepasst und können im kühlen Nass die Wärme gut im Körper behalten. Die Kelle, also der schuppige Schwanz, ist ein bekanntes Merkmal der Art. Mit einer Länge von bis zu 35 Zentimetern und durch die abgeflachte Form ist sie ein echtes Multifunktionsorgan und dient als Temperaturregulation, Steuerungs- und Kommunikationstool. Bei Bibern gibt es keine äußerliche Unterscheidung zwischen Männchen und Weibchen. Nur wenn die Weibchen säugen, sind sie an ihren geschwollenen Zitzen zu erkennen.

Einordnung: Der Biber gehört zur Klasse der Säugetiere (Mammalia), zur Ordnung der Nagetiere (Rodentia) und zur Familie der Biber (Castoridae). Zudem wird die Gattung Biber (Castor) nochmals in zwei Arten unetrteilt: den Europäischen (Castor fiber L.) und den Kanadischen Biber (Castor canadensis K.).

Lebensraum & Revier: Castor fiber findet man in fast allen gewässerreichen Landschaften mit naturnahen Flussabschnitten, insofern diese ihnen hinreichend Nahrung und Deckung bieten. Dazu zählen große Ströme, Flüsse, Bäche, Seen, auch vom Menschen geschaffene Teiche, selbst kleine Gräben. In Biberrevieren herrscht durch die aktive Umgestaltung ihrer Umwelt eine hohe Artenvielfalt. Insbesondere großräumige naturnahe Gewässerlandschaften gewährleisten den Fortbestand der Bibervorkommen. Ein Revier wird von einem Biberpaar und dessen Jungtiere bewohnt. Meist reichen als Größe zwei bis drei Kilometer Uferlänge. Biberpaare sind ein Leben lang zusammen im selben Revier.

Fortpflanzung & Lebensweise: Biber leben monogam und zeugen einmal im Jahr Nachkommen. Die Paarungszeit ist zwischen Januar und März. Nach drei Monaten Tragezeit kommen dann im April bis Juni zwei bis drei Jungtiere zur Welt, die weitere zwei Jahre im elterlichen Revier verbringen. Im Durchschnitt wird die Art acht Jahre. Das älteste in Freiheit gefundene Individuum war ganze 21 Jahre alt. Biber sind dämmerungs- und nachtaktiv. Tagsüber findet man sie in ihrem Bau. Während des Winters fahren Biber ihre Aktivität stark herunter, halten aber keinen Winterschlaf. Außerdem zählt die Art zu den guten Schwimmern. Castor fiber kann bis zu drei Minuten lang tauchen, in Ruheposition sogar ganze 20. Nase und Ohren werden dabei geschlossen.

Gefährdung & Schutz: Mitte des 19. Jahrhundert wurde der Biber durch menschliche Verfolgung beinahe ausgerottet. Wegen seines dichten Fell, des Fleisches und vermeintlich medizinischer Wirkstoffe wurde er stark bejagt. Heute spielen diese Ursachen keine Rolle mehr. Dennoch hat die Art vor allem mit dem Straßentod und der Lebensraumvernichtung durch Abholzung und Flächennutzung zu kämpfen. Er zählt zu den europarechtlich streng geschützten Tierarten (Anhang II, IV der FFH-Richtlinie). Somit ist es verboten den Biber zu fangen, zu töten, zu stören oder seine Fortpflanzungs- und Ruhestätten zu beschädigen. Ausnahmen sind nur mit Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde im jeweiligen Landkreis möglich.




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Wir sind in der Breitestraße zu finden, besuch uns doch mal! Foto: S. Schröder

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Eichhörnchen - Foto: Frank Derer

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