Auf dem Lagerfeuerplatz des Besucherzentrums Drei Eichen kam eine große Runde beisammen - Foto: Evelyn Faust
Naturtrainer 3.0
2027 Start in die vierte Ausbildungsrunde
Aktuelles aus unserer dritten Ausbildungsrunde
Gut gestärkt starten wir in eine neue Ausbildungsrunde! - Foto: R. Mersmann
Das Projekt „Naturtrainer“ ist ein Projekt des NABU Brandenburg. Der NABU Brandenburg übernimmt die Koordination der Ausbildung. Die regionalen NABU-Gliederungen sowie die Landesfachausschüsse übernehmen teilweise die inhaltliche Begleitung. Der NABU Brandenburg verfolgt damit verschiedene Ziele:
• Ausbildung von Menschen in der nachberuflichen Lebensphase zu Naturtrainer*innen
• Einsatz als freiwillige Naturtrainerin und Naturtrainer in Kindertagesstätten, Grundschulen oder anderen Einrichtungen und Umsetzung von konkreten Umweltbildungsangeboten
• Auf- und Ausbau von Netzwerken aus ehrenamtlichen Umweltbildner*innen in den Regionen
• Beitrag zur Förderung von Artenkenntnis insbesondere bei Kindern
• Stärkung des Umweltbewusstseins und des Naturschutzgedankens in der Öffentlichkeit
• Nachwuchs- und Aktivengewinnung im Bereich Arten- und Naturschutz sowie Umweltbildung
• Weiterentwicklung der NABU-Umweltbildungseinrichtungen
Die nächste Ausbildungsrunde steht bereits in den Startlöchern! Melde dich per E-Mail an und lass dich ab Frühjahr 2027 zur Naturtrainer*in ausbilden. Mach dich mit uns dafür stark, den Jüngsten die Natur und die Umwelt näher zu bringen und damit zu einer nachhaltigeren Welt beizutragen. Anmeldung an: naturtrainer@nabu-brandenburg.de
Was Dich so erwartet kannst Du untenstehend sehen - in unserem Bericht zum Ausbildungsjahr 2025/2026.
Die Workshops
Juni 2026 Wildnispädagogik
Was nehme ich wahr und wie geht es mir damit, wenn ich eine Viertelstunde allein an einem selbst gewählten Platz in der Natur einfach nur still da sitze? Wie mache ich mit nur einem Zündholz im Wald ein kleines Feuerchen – und was muss ich dabei beachten? Finde ich meinen Baum wieder, zu dem ich „blind“ geführt wurde – nur durch Tasten und Spüren? Kann ich mich mit geschlossenen Augen so orientieren, dass ich eine Strecke geradeaus gehe? Und wie schleiche ich mich am besten an, wenn ich ein Tier ganz aus der Nähe beobachten möchte? Diese und weitere Übungen wurden am 9. Juni im Rahmen des Wildnispädagogik-Workshops von Simone Braun und Alfred, Mitarbeitende im Umweltzentrum „Drei Eichen“, den angehenden Naturtrainer*innen vermittelt. Es schult die Sinne und die eigene Wahrnehmung, und führt zu ganz neuen Erfahrungen und Erkenntnissen. Wichtig ist bei der Ausbildung zur Naturtrainer*in, bei ihrem Angebot für Kinder künftig auch deren Freiräume und Selbstentfaltung im Naturerlebnis zu erweitern, um somit auch den natürlichen Forscherdrang und Heilungskräfte der Natur zu fördern.
Mai 2026 Gartenvielfalt und Ernährung
Wie kann das übergeordnete Thema „Biodiversität“ in all seinen Facetten „Artenvielfalt“ – „Genetische Vielfalt“ – „Vielfalt der Lebensräume“ an Kinder vermittelt und mit Spiel und Spaß der Erwerb von Artenkenntnissen gefördert werden? Mit sinnlichen Erfahrungen vor der eigenen Haustür, im Garten oder Schulgarten – denn ein Stückchen Natur lässt sich auch im näheren Umfeld erleben und gerade auf dem Lande können unsere Nahrungsmittel „aus der Erde, vom Baum oder Strauch frisch auf den Tisch“ (wieder-) entdeckt werden. So lernten auch die angehenden Naturtrainer*innen der Nordost-Gruppe im Workshop am 5. Mai im Permakulturgarten und Samenbau Alt-Rosenthal, dass man nicht allzu viel Fläche braucht, um sich mit gesunden Lebensmitteln selbst und andere zu versorgen – und besonders der Humusaufbau, die Bodengesundheit und die Vielfältigkeit an Pflanzen, die wachsen, wo sie ihren besten Standort finden und in guter Nachbarschaft gedeihen, eine große Rolle spielt. Nicht in Reih und Glied, sondern bunt durcheinander – geben die zahlreichen Wild- und Kulturpflanzen uns Nahrung, den Insekten und anderen Tieren ebenso, und außerdem kann auch noch genügend Saatgut gewonnen werden, um erfolgreich einen kleinen wirtschaftlichen Betrieb damit zu führen. Die Teilnehmenden des Workshops erfuhren im Laufe des Tages, wie die Referentin und Betriebsleiterin, Ute Boeckholt, ihre Besucher- und Kindergruppen anleitet, um ihnen die Wirtschaftsweise der Permakultur, das Gärtnern und die Samengewinnung näher zu bringen. Aus Wildkräutern wurde mittags Salat und ein Pesto hergestellt, das dann gemeinsam zum Mittagessen verzehrt wurde.
Ein zweiter Workshop im Südosten, auf der Burg Storkow am 7. Mai, führte die Teilnehmenden in die Welt der wunderbaren Wildkräuter. Zehn verschiedenen Kräuter sollten sie kennenlernen: deren Aussehen, Verwendung, besondere Inhaltsstoffe und Geschichten, die man gut weitergeben kann – das war der Anspruch von Referentin Regina Jubitz, die mit selbstgemachtem Birkenwasser, Löwenzahn-Gold, Sirup aus Mädesüß und rosa Zucker von der Hundsrose gefärbt, begeistern konnte und Tipps zur Herstellung zum besten gab. Nach einem Spaziergang durch den InsektenParadiesGarten wurde der Blick für die Wildkräuter-Insekten-Partnerschaften geschärft – und nach dem Sammeln der Kräuter stand das praktische Tun und die eigene Erfahrung im Mittelpunkt, indem das gemeinsame Mittagessen zubereitet und verspeist wurde. Obwohl die angehenden Naturtrainer*innen sich zum Teil schon mit der Thematik beschäftigt hatten und auskannten, konnten immer noch neue Impulse gegeben werden, und besonders die (wieder-) entdeckte Beziehung zur unmittelbar umgebenden Natur wurde als sehr wohltuend in der Gruppe empfunden. Diese Erfahrung möchten die Teilnehmenden gerne achtsam und mit allen Sinnen weitergeben, so war die Erkenntnis zusammengefasst am Ende des Tages.
April 2026 - Mull & Upcycling
Deutschland gehört zu den Hauptverursachern von Müll – und ist gleichzeitig Meister im Müllsortieren… Aber - wird wirklich alles sortenrein gesammelt, um einem effizienten Recycling zugeführt werden zu können? Was kommt in welche Tonne? Wird wirklich 67 % unseres Verpackungsmülls recycelt, wie es die Statistik angibt? Altpapier zu recyceln geht gut, daher macht Mülltrennung Sinn – und beim Kauf neuer Produkte sollte auf den blauen „Umweltengel“ oder andere Siegel geachtet werden, damit keine Bäume zur Papierherstellung gerodet werden müssen. Was ist mit dem Plastik-Müll? Kann er sich nach Jahren oder Jahrzehnten auflösen? Oder zerfällt er nur in immer kleinere Teilchen, die letztendlich als Mikroplastik überall in der Umwelt und in der Nahrungskette, also letztendlich auch in unserem Körper landen? Was kann und sollte repariert werden? Der beste Müll ist doch der, der gar nicht erst anfällt – also unverpackt kaufen und möglichst wenig Müll produzieren. Mit diesen und anderen Fragen und Einsichten beschäftigten sich die angehenden Naturtrainer*innen unter Anleitung von Claudia Günther, die als erfahrene NAJU-Referentin spielerisch und mit verschiedenen Methoden an das wichtige Thema heranführte. In drei Workshops an unterschiedlichen Orten machten die Teilnehmenden auch praktische Erfahrungen, indem sie Tipps zu verschiedenen Müllsammel-Aktionen erhielten und bei Spaziergängen im Park der Bildungsstätte Schloss Trebnitz bei Müncheberg, in der Umgebung vom Waldhaus Ludwigsfelde und der Villa Fohrde bei… in die Tat umsetzten. Bewegungsspiele wie das „Müllstrudel-Spiel“ oder „Obstsalat“ in abgewandelter Form aus dem Aktionsheft „Trashbusters“ der NAJU sowie Upcycling-Ideen, die ausprobiert wurden, rundeten die jeweiligen Workshops ab, so dass die Naturtrainer*innen gute Methoden an die Hand bekamen, um künftig mit Kindern das Thema Müll rundum spannend und spielerisch vermitteln zu können – denn einig waren sich alle am Ende: das Umweltbewusstsein fängt im Kindesalter an, je früher desto besser.
März 2026 "Der Erlebte Frühling"
Passend zur Jahreszeit fanden im März vier Naturtrainer-Workshops statt, in denen die Teilnehmenden sich auf die Suche nach dem Frühlingsboten machten und praktische Spiel-Ideen und kreative Anleitungen aus dem Werkzeugkoffer der NAJU zum „Erlebten Frühling“ erhielten.
In der NAJU-Spree-Wald-Werkstatt in Alt Schadow (Märkische Heide) konnten die Gruppen die Arbeit der NAJU (Naturschutzjugend) direkt vor Ort kennenlernen und erfuhren von den Referentinnen, Claudia Günther und Fanny Goemann, mehr über den nun schon 40 Jahre währenden Frühlings-Wettbewerb, aus dem zahlreiche Bildungsmaterialien zu allerhand verschiedenen Tier- und Pflanzenarten hervorgegangen sind. Damit können die Naturtrainer*innen und andere in der Umweltbildung Tätige wunderbar arbeiten, um bei Kindern und Jugendlichen mehr Artenkenntnisse zu erzielen.
Wichtiges Anliegen der NAJU war auch, dass sich mehr Naturtrainer*innen dem Landesfachausschuss Umweltbildung anschließen und sich gut vernetzen, um ihre Präsenz und Angebote im ländlichen Raum sichtbar zu machen. Kontakt: lgs@naju-brandenburg.de
Auch im Naturparkzentrum „Schweizer Haus“ in Buckow (Märkische Schweiz) setzten sich die angehenden Naturtrainer*innen mit den Frühlingsboten auseinander - hier spielten passend zum Lebensraum Wald Eichhörnchen, Habicht, rote Waldameise und Frühblüher eine besondere Rolle und wurden gleich mit einer Schülergruppe der bundtStift-Schule aus Strausberg in mehreren Stationen mit Spiel und Spaß erkundet.
Die vierte Gruppe der Naturtrainer*innen war in der Döbritzer Heide im Natur-Erlebniszentrum Döberitzer Heide bei der Heinz Sielmann Stiftung zu Gast. Hier haben wir uns ebenfalls intensiv mit Umweltbildungsideen zum Thema Frühling beschäftigt und den Wettbewerb des Erlebten Frühlings kennengelernt. Von der Heinz Sielmann Stiftung bekamen wir mit einer Ausstellungsführung einen vertieften Einblick in die reiche Artenvielfalt und Besonderheiten des Schutzgebietes Döberitzer Heide.
Januar 2026 "Tiere und Pflanzen im Winter"
Gleich mit frischem Elan ins neue Jahr gestartet sind sieben angehende Naturtrainer*innen der Nordost-Gruppe am 13. Januar beim Workshop im NABU-Besucherzentrum Blumberger Mühle bei Angermünde. Bereits in der Woche zuvor hatten sich viele Interessierte bei der Online-Veranstaltung zum Thema Vogelfütterung schlau gemacht und Bestimmungsmerkmale der hiergebliebenen Standvögel, Teilzieher und Wintergäste kennengelernt. Das anschließende Wochenende stand ganz unter dem Zeichen der bundesweiten NABU-Mitmach-Aktion „Stunde der Wintervögel“ – und die Naturtrainer*innen hatten die Aufgabe, daran teilzunehmen und die Erfahrungen dann im Workshop auszutauschen.
Unter Anleitung der Referentin Silke Oppermann aus Eberswalde konnten sie außerdem viel Wissenswertes zur Unterscheidung von Vogelstimmen und Verhaltensweisen lernen, Fernglas- und Bestimmungsübungen machen sowie durch Hörmeditation im Gelände ihre Sinne schärfen. Praktisch wurde der Tag durch eine Hand voll lehrreiche Spiele aufgelockert, in denen die Teilnehmenden in die Rolle von Kindern schlüpften und sehr viel Spaß hatten.
Am 14. Januar trafen sich dann die Südwest- und die Südost-Gruppe im Naturparkzentrum am Wildgehege Glauer Tal. Hier bekamen wir vom Umweltbildungsteam des Naturparkzentrum eine praktische Einheit zu Spielen und Aktionen zum Thema Tiere und Pflanzen im Winter. Außerdem gab es einen regen Austausch zu den eigenen Erfahrungen mit der Stunde der Wintervögel und gemeinsame Überlegungen, wie die Naturtrainer*innen die Schulstunde der Wintervögel mit Kindern umsetzen würden. Anhand eines theoretischen Inputs mit Gestaltungstipps wurden fleißig Gruppenstunden zu verschiedenen Wintervögeln geplant.
Für die Nordwest-Gruppe ging es am 21. Januar in das NABU Besucherzentrum in Rühstädt. Auch hier wurde sich rege ausgetauscht zur Stunde der Wintervögel und Umsetzungsideen gesammelt für die eigenen Gruppenstunden mit Kindern zum Thema Wintervögel. Mit dem Umweltbildungsteam des Besucherzentrums konnte sich die Gruppe zudem im Nature Journaling ausprobieren und vielfältige Spiele und Methoden zum Thema Tiere und Pflanzen kennenlernen.
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Die Nordostgruppe in der Blumenberger Mühle beobachtet die Natur - Foto: E. Faust
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Die Nordostgruppe in der Blumenberger Mühle beim spielerischen Lernen - Foto: E. Faust
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Die Südost und Südwestgruppen im NaturParkZentrum am Glauer Tal - Foto: S. Schröder
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Die Gruppen im NaturparkZentrum am Glauer Tal haben sich als Eichelhäher versucht - Foto: S. Schröder
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Naturtrainer*innen im NaturparkZentrum am Glauer Tal beim Regen Austausch in der Gruppenarbeit - Foto: S. Schröder
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Im NaturparkZentrum am Glauer Tal wurden Spiele für Kindergruppen ausprobiert - Foto: S. Schröder
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Die Lernmaterialien für die Nordwest Gruppe in Rühstädt - Foto: J. Ehritt
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Spiel und Spaß in Rühstädt - Foto: J. Ehritt
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Basteln und Lernen in Rühstädt - Foto: J. Ehritt
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Naturtrainer*innen in Rühstädt bauen ein Vernglas auf - Foto J. Ehritt
Dezember 2025: "Netzwerktreffen“
Am 2. Dezember haben wir uns im Umweltbildungszentrum Kienbergpark Berlin zum Netzwerktreffen der bereits ausgebildeten sowie angehenden Naturtrainerinnen und Naturtrainer getroffen. Das Treffen war geprägt von einer sehr herzlichen und offenen Atmosphäre und die Freude über das Wiedersehen bekannter Gesichter, das Kennenlernen neuer Kolleg*innen und das Knüpfen frischer Kontakte war von Beginn an spürbar.
Begrüßt wurden wir von Ina Albrecht und Katja Czerwinski vom Projektmanagement Campus Stadt Natur, die uns den Veranstaltungsort, das Umweltbildungszentrum Kienbergpark, als lebendigen Lern- und Erfahrungsraum für Natur- und Umweltbildung vorstellten und Einblicke in ihre Arbeit gaben.
Im Verlauf des Vormittags kamen die Teilnehmenden an verschiedenen Stationen miteinander ins Gespräch über Erfahrungen, Herausforderungen und persönliche Sternstunden aus ihrem Arbeitsalltag als Naturtrainerin. Es wurden gemeinsam bewährte Methoden und Spiele vorgestellt, die sich in der Praxis als besonders hilfreich erwiesen haben. Anhand einer Jahresuhr wurden die Themen gesammelt, die die Naturtrainer*innen durch das Jahr begleiten.
Nach einem (wie immer) großartigen Mittagsbuffet mit selbst mitgebrachten Speisen kamen wir am Nachmittag noch in den Genuss einer Umweltbildungseinheit mit Ina und Katja, mit denen wir die Natur im Kienbergpark spielerisch und kreativ entdecken durften.
In vorweihnachtlicher Stimmung rundete eine kreative Austausch- und Gestaltungsphase das Netzwerktreffen ab. Sie lud zum Innehalten, zum gemeinsamen Tun und zu persönlichen Gesprächen ein.
Insgesamt bot das Netzwerktreffen einen wertvollen Raum für Austausch, gegenseitige Inspiration, Weiterbilden und Vernetzen und wurde von allen Beteiligten als sehr bereichernd erlebt. Es zeigte eindrücklich, wie wichtig der persönliche Austausch, gegenseitige Unterstützung und das Gefühl von Verbundenheit für die Arbeit der Naturtrainer*innen sind.
November 2025: "Recht und mehr“
Theoretischer wurde es im November beim Thema „Recht und mehr“: Im Besucherzentrum Schweizer Haus in Buckow fand am 6. November 2025 der Workshop mit der Nordost-Gruppe mit der Referentin Sabrina Schwarz statt, die in rechtliche Grundlagen wie Aufsichtspflicht, Haftung, Kinder- und Jugendschutz einführte und anhand von Fragen und Beispielen mit der Gruppe durchging. Außerdem wurden am Nachmittag gruppendynamische Prozesse und Strategien zum Umgang mit Wut vermittelt, nachdem die Gruppe einige Methoden zur Auflockerung („Warm up“), achtsame Führung mit Perspektivwechsel durch das Kronendach („Spiegel-Karawane“) und einem anspruchsvollen Teambuilding-Spiel in der Praxis kennenlernten.
Am 13. November war dann die Südost-Gruppe mit dem Referenten Andreas Strauß beim NABU Kolkwitz im Alten Forsthaus an der Reihe.
Oktober 2025: "Wald und Boden“
Der Oktober stand ganz im Zeichen des Herbstes, wie bei dem Workshop der Nordost-Gruppe am 15. Oktober bei der Stiftung Waldwelten in Eberswalde: Natürlich ist das Sammeln von Früchten, Nüssen, Zapfen und Blättern ein sinnliches Erlebnis, das zu zahlreichen kreativen Ideen anregt. Anhand der Veränderungen im Jahresverlauf kann man Kindern wunderbar die Kreisläufe der Natur vermitteln. Die angehenden Naturtrainer*innen probierten auch einige Aktionen zum Thema Wald und Boden mit praktischen Übungen aus, um mehr Erfahrungen in der Umsetzung von Methoden erlangen zu können. Am Nachmittag führte die Referentin Tamina Jeschonnek die Teilnehmenden in den Wald, um spielerisch zu erfahren, wie sich die heimischen Wildtiere auf den Winter vorbereiten. Die Südost-Gruppe konnte am 22. Oktober in Cottbus im Pädagogischen Zentrum Natur und Umwelt (PZNU) unter fachkundiger Anleitung durch die Naturtrainer Maria und Johannes Georgi ebenfalls allerlei Anregungen und „Handwerkszeug“ in ihr Repertoire aufnehmen.
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Im Wald um Eberswalde herum gibt es jedemenge zu entdecken - Foto: E. Faust
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Mit Spaß und Spiel lernen nicht nur Kinder den Wald kennen - Foto: E. Faust
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Eine Collage aus Naturmaterialien - Foto: A. Emmerich
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Aus Laubblättern, Stöcken und anderen Materialien kann man wunderschöne Mandala legen - Foto: A. Emmerich
September 2025: "Wasser-Leben“
Bei den Workshops „Wasser-Leben“ drehte sich alles um das faszinierende Element Wasser und seine Bedeutung für Natur und Mensch. Gemeinsam mit den Naturtrainer*innen erkundeten wir verschiedene Themen rund um das Leben im und am Wasser in Brandenburg – von der Wasserverteilung auf der Erde und dem Wasserkreislauf bis hin zu Wasserverbrauch, Wassersparen und den Herausforderungen der Wasserverschmutzung.
Zunächst wurde aufgeklärt, wie die komplexeren Themen für Kinder greifbar gemacht werden können. Dabei unterstützen uns verschiedene Methoden und kleine Experimente, auch die Teilnehmenden brachten ihre eigenen Ideen ein. Die Südost-Gruppe hatte zudem am 17. September die Möglichkeit, bei einer Führung im Wasserwerk Spremberg (SWAZ) die wassertechnische Ausstellung zu besichtigen und die Umweltbildungsarbeit des NABU Spremberg kennenzulernen.
Darüber hinaus ging es mit Becherlupe und Forschergeist auf die Suche nach zahlreichen Kleinstlebewesen und Organismen im Wasser. Auch die Amphibien- und Reptilienwelt Brandenburgs wurde erforscht, dabei besuchten uns sowohl Teichfrösche als auch eine Rotbauchunke!
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Unterwegs mit den Teilnehmern der Ostgruppe - Foto: E. Faust
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Eine Sammlung an kleinen Wasserbewohnern zum Bestaunen - Foto: E. Faust
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Bildungs und Bastelmaterialien können dabei helfen, Kindern die Natur spielerisch näher zu bringen. - Foto: A. Emmerich
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Die Rotbauchunke ist leicht durch ihre rote Musterung am Bauch zu erkennen - Foto: A. Emmerich
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Der Teichfrosch der uns einen Besuch abstattete - Foto: A. Emmerich
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Exkursion am Rande eines Bachs - Foto: E. Faust
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Unser Workshop in Spremberg - Foto. E. Faust
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Unser Workshop in der Ökolaube in Potsdam - Foto: A. Emmerich
Juni 2025: "Kommunikation und Didaktik“
In den zweiten Workshops im Juni standen Methoden der Natur- und Wildnispädagogik sowie Kommunikation und Didaktik in Theorie und Praxis auf dem Programm. Dabei konnten die Teilnehmenden in der Wildnisschule Waldschrat bei Müncheberg mit dem „Adlerauge“ barfuss durch den Wald ziehen, sich in Tiere und deren Verhalten bei Gefahr hineinversetzen, sich blind durch unwegsames Gelände führen lassen und mit viel Spaß das „Schleichhörnchen“ spielen. Auch in der Spree-Wald-Werkstatt in Alt Schadow ging es munter zu – und Mitmachen war gefragt, denn die NAJU betreibt die Bildungsstätte in Selbstverwaltung, und so leistet jede nutzende Gruppe einen Gemeinwohl-Beitrag wie diesmal das Gießen der Bäume auf der Streuobstwiese…
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Gemütliches Beisammensein in Alt-Schadow - Foto: E. Faust
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Gemeinsam haben wir viel gespielt - Foto: E. Faust
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Unterwegs auf den Spuren der Tiere - Foto: E. Faust
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Durchs hohe Gras - Foto: E. Faust
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Pause ist auch wichtig - Foto: E. Faust
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Der Eingang der Wildnisschule "Waldschrat" - Foto: E. Faust
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Spiel und Spaß mit den Wildnispädagog*innen - Foto: E. Faust
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Gießen in Alt-Schadow - Foto: E. Faust
Mai 2025: Auftaktveranstaltung und erster Workshop „Einführung und Kennenlernen“
Mit dem „Kennenlern-Bingo“ oder im wechselseitigen Interview starteten die angehenden Naturtrainer*innen im Mai in die 3. Ausbildungsrunde. In vier Regionalgruppen aufgeteilt, nahmen fast 60 Menschen unterschiedlichen Alters und beruflichen Werdegangs an den ersten Workshops in Brandenburg / Havel, Bad Freienwalde, Senftenberg und Linum teil, in denen zunächst Organisatorisches und offene Fragen geklärt wurden, später dann anhand verschiedener Sinnesübungen in die Naturbeobachtung einführt wurde. Nicht nur die eigene Erfahrung ist dabei wichtig, sondern auch die Einfühlung in die Rolle des Kindes, das mit diesen Spielen die Beziehung zu seiner Umwelt entdecken und die Natur schätzen lernen kann.
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Zusammen schnippelt es sich am schnellsten - Foto: E. Faust
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Gemeinsam haben wir einen Baum aus Naturmaterialien erstellt -Foto: E. Faust
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Gemeinsam suchten wir aus, was wir gern verspeisen wollten - Foto: E. Faust
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Das Haus der Naturpflege hieß uns herzlich willkommen - Foto: E. Faust
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Noch mehr leckere Kräuter - Foto: E. Faust
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Unser fertiger Kräuterquark - Foto: E. Faust
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