Windpark bedroht wertvolle Natur
Hilf jetzt mit deiner Spende, diesen einzigartigen Lebensraum zu schützen!
Wiedehopf mit erbeuteter Ödlandschrecke - Foto: NABU/CEWE/Thomas Hinsche
Genau zwischen den Naturschutzgebieten „Hutelandschaft Altranft-Sonnenburg“ und „Trockenrasen Wriezen und Biesdorfer Kehlen“ soll ein Windpark mit neun bis zu 270 Meter hohen Anlagen entstehen.
Ja, der Ausbau erneuerbarer Energien ist wichtig. Auch wir als NABU Brandenburg stehen dafür. Aber: Der Standort entscheidet. Und dieser Standort ist hochproblematisch.
Dank deiner Unterstützung konnten wir bereits ein unabhängiges ornithologisches Gutachten finanzieren. Das Ergebnis ist alarmierend: Das Gebiet ist Lebensraum zahlreicher geschützter Arten – darunter Greifvögel, Kraniche, Wiedehopf und Feldlerche.
Trotzdem ist eine Genehmigung durch das Landesumweltamt wahrscheinlich. Deshalb müssen wir handeln – und zwar jetzt.
Gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Gegenwind Altgaul“ bereiten wir eine Klage vor. Die Kosten für das Verfahren liegen bei rund 26.500 Euro.
Hilf uns mit deiner Spende, diesen Naturraum zu bewahren!
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Warum dieser Windpark so problematisch ist
Die beiden Schutzgebiete sind geprägt von artenreichen Trockenrasen – wertvolle Lebensräume für Insekten und seltene Vogelarten, viele davon auf der Roten Liste Brandenburgs. Der geplante Windpark würde diese sensiblen Ökosysteme massiv beeinträchtigen. Betroffen wären unter anderem:
- Wiedehopf
- Brachpieper
- Heidelerche
- Sperbergrasmücke
- verschiedene Greifvögel
- sowie der stark gefährdete Große Abendsegler (Fledermaus)
Diese Arten sind nicht auf die Schutzgebiete allein beschränkt – sie nutzen auch die umliegenden Flächen, genau dort, wo gebaut werden soll. Unsere Kartierungen (Februar–Juli 2024) belegen: Im Umkreis von drei Kilometern wurden 42 Brutplätze von Groß- und Greifvögeln sowie weitere Revierzentren nachgewiesen.
Unsere rechtlichen Schritte
Wir werden den Bau nicht einfach hinnehmen. Der NABU Brandenburg bereitet rechtliche Schritte vor – gestützt auf das Bundesnaturschutzgesetz, das Eingriffe in Schutzgebiete und erhebliche Störungen streng untersagt.
Auf politischer Ebene gibt es bereits wichtige Erfolge:
- Die Stadt Wriezen hat das Bebauungsplanverfahren gestoppt
- Das Gebiet wurde aus dem Windvorrangplan gestrichen
Und trotzdem wurde ein Vorbescheid für den Windpark erteilt. Dagegen haben wir Widerspruch eingelegt. Doch: bis heute hat das Landesumweltamt nicht entschieden – und verweigert sogar die Akteneinsicht.
Für uns ist klar: Wenn nötig, ziehen wir vor Gericht.
Jetzt kommt es auf dich an. Ohne deine Unterstützung können wir diesen Rechtsstreit nicht führen. Jede Spende hilft, Natur zu schützen und Arten zu bewahren. Bitte unterstütze uns jetzt. Gemeinsam können wir diesen Naturraum retten.
