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Streuobstwiese in Glindow eingerichtet

Naturschützer und Obstbauern für mehr Artenvielfalt

Einen praktischen Beitrag gegen das Insektensterben wollen NABU Brandenburg und Obstbauern im Raum Werder/Havel leisten. 2017 wurden auf einer 2,1 Hektar großen Streuobstwiese 160 alte heimische Obstsorten gepflanzt und gezielte Artenschutzmaßnahmen umgesetzt.

Das Jahr 2018: Heißer Sommer, Wassermangel, wenig Futter und viel Mist

Auf der Streuobstwiese wird bald eine kleine Schafherde von "Krainer Steinschafen" verweilen.

Auf der Streuobstwiese wird bald eine kleine Schafherde von "Krainer Steinschafen" verweilen.

Das Jahr 2018 war ein Extremjahr, denn es gab seit April so gut wie keinen Niederschlag und viele sehr warme, im Juli dann auch außergewöhnlich heiße Tage. Auch der Herbst war bis in den November hinein sehr trocken. Diese Situation hatte selbstverständlich auch auf unsere gerade erst angelegte Streuobstwiese immense Auswirkungen. Die "Havelfrucht GmbH" war im Prinzip permanent damit beschäftigt, die frisch gepflanzten Bäume zu wässern, damit diese nicht vertrocknen. Die Wurzeln der jungen Bäume konnten sich in den wenigen Monaten noch nicht so weit entwickeln, dass sie Wasser aus tieferen Bodenschichten hätten ziehen können.

Pünktlich zu unserem Baumblütenfest Ende April kamen ca. 20-30 "Krainer Steinschafe" auf unsere Streuobstwiese. Familie Seiffert aus Trechwitz züchtet diese alte Gebirgsrasse. Durch die Beweidung soll sich eine artenreiche Flora auf der Wiese entwickeln. Im Frühjahr 2017, noch vor der Baumpflanzung, wurde eine extra Saatmischung mit vielen verschieden Pflanzen, die auch gut veträglich für die Schafe sind, ausgesät. Die extreme Trockenheit 2018 sorgte dafür, dass nach dem ersten Frühjahrsaufwuchs nicht mehr viel wuchs. Die Schafe hatten Hunger und so mussten die Schäfer schon im Sommer Heu zufüttern.


Streuobstwiese bei Glindow

Streuobstwiese bei Glindow

Eine nahegelegene Projektfläche wurde von uns (am heißesten Tag des Jahres!) eingezäunt und die Schafe dorthin getrieben. Doch das schon vergilbte Landreitgras schien den Schafen nicht so zu schmecken, denn sie büxten immer wieder aus. Im Herbst haben NABU- und NAJU-Aktive dann diese Wiese gemäht und abgeharkt. Jetzt gibt es Licht und Luft und so werden sich dort in nächster Zeit attraktivere Pflanzen ansiedeln.

Auf der Streuobstwiese wurde drei Hängerladungen Pferdemist abgeladen und von den Naturschützern als natürlicher Dünger an die Obstbäume verteilt. Große Totholzhaufen wurden angelegt, die Kleinsäugern und Reptilien Deckung bieten sollen.


Das Jahr 2017: Pflanzung, Eröffnung und erste Quartiere für Fledermaus, Meise & Co.

Friedhelm Schmitz-Jersch, Landesvorsitzender des NABU Brandenburg würdigte die seit Jahren gute Zusammenarbeit mit dem Obstbaubetrieb Havelfrucht GmbH und dem Unternehmen Werder-Frucht: „Angesichts des dramatischen Insektenrückgangs und des anhaltenden Schwunds der Vögel der Agrarlandschaft bedarf es gemeinsamer intensiver Anstrengungen, diesen Negativtrend zu stoppen. Wir sind froh, dass wir mit der finanziellen Unterstützung der REWE Group in der Lage sind, auf den konventionell bewirtschafteten Obstflächen Natur- und Artenschutzmaßnahmen zu erproben und umzusetzen. Bereits seit Ende 2011 pflanzen wir hier am Rand der Obstanlagen Hecken mit blüten- und früchtetragenden Wildgehölzen, legen Blühflächen an, installieren Nisthilfen für Sing- und Greifvögel, für Insekten und Fledermäuse. Ganz besonders froh sind wir über die neue Streuobstwiese, denn diese wird später mit ihren großen Baumkronen und Baumhöhlen, einer extensiv bewirtschafteten Wiese und ohne den Einsatz von Pestiziden ein herausragendes Biotop sein.“

Manuela Saß, Bürgermeisterin von Werder/Havel begrüßte den Start des Projekts, der nach dem unlängst veranstalteten Werderaner Obstbausymposium ein konsequenter nächster Schritt sei. „Beim Obstbausymposium haben wir viel über alte Apfelsorten, Bioanbau und Nachwuchsförderung gehört, in diesem Projekt der Havelfrucht GmbH mit dem NABU und REWE Pro Planet vereint sich das.“ Die neue Streuobstwiese sei ein Ausrufezeichen auf der Glindower Platte, auf der sich die Havelfrucht GmbH seit Jahren gemeinsam mit dem NABU in Naturschutzprojekten von REWE Pro Planet kümmert, so die Bürgermeisterin.

Thomas Giese, Geschäftsführer der Havelfrucht GmbH verweist auf den gegenseitigen Nutzen: „Für uns als Obstbaubetrieb ist die Umsetzung der Artenschutzmaßnahmen zwar zusätzliche Arbeit zu unserem täglichen Geschäft, doch sind wir als Landnutzer natürlich an der Bewahrung der Artenvielfalt interessiert.“ Außerdem gibt es auch ganz praktische Vorteile, so ziehen z.B. die blühenden Hecken und Wiesen Insekten an, die im Zusammenspiel mit den Honigbienen die Bestäubungsleistung in den Obstanlagen erhöhen können, die Sitzstangen und Nistkästen tragen dazu bei, dass Turmfalken die Mäusepopulation dezimieren, Singvögel in den Obstanlagen können wiederum bei der Vertilgung von Schadinsekten helfen.“
Nach dem offiziellen Teil legten NABU-Aktive sogleich los, um Nisthilfen für Fledermäuse, Vögel und Insekten zu installieren.



  • (v.l.n.r.) Thomas Giese, Geschäftsführer Havelfrucht GmbH, Walter Kassin, Vorsitzender Obst- und Gartenbauverein Werder/H., Petra Lack von Werder-Frucht, Manuela Saß, Bürgermeisterin von Werder/H., Friedhelm Schmitz-Jersch, Vorsitzender NABU Brandenburg und Sigmar Wilhelm Ortsvorsteher von Glindow

  • 190 alte, heimische Obstsorten, z.B. die Äpfel "Prinz Albrecht von Preußen", "Kaiser Wilhelm" oder "Hasenkopf" wurden innerhalb einer Woche durch die Baumschule Nauen gepflanzt. Auch Walnüsse, Pflaumen und Kirschen wird man in einigen Jahren ernten können.

  • Gute Erfahrungen wurden bereits mit den großen Insektenhotels am Rande der Apfelanlagen gemacht, also kommt auch eines auf die Streuobstwiese. Das eingespielte Team Becker benötigte nur zum Aufrichten der Konstruktion Hilfe von den KollegInnen.

  • Hoch hinaus ging es für NABU-Mitarbeiterin Manuela Brecht. Auf der neuen Streuobstwiese in Glindow und im angrenzenden Wälchen wurden gleich allerhand Nishilfen für Fledermäuse, Vögel und Insekten installiert. Sitzkrücken für Greifvögel gibt es schon, Turmfalkenkasten, Stein- und Totholzhaufen werden folgen.


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