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Wasserwirtschaftliche Extreme
Stechlin – Lebendiger See des Jahres
NABU schult Sporttaucher für Unterwasserkartierungen

Der Global Nature Fund hat den Stechlin zum „Lebendigen See des Jahres“ gewählt. Das freut den NABU Brandenburg besonders, denn seit Jahren setzen sich Naturschützer und Taucher vor Ort gemeinsam für die biologische Vielfalt und eine gute Wasserqualität ein.
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Wasserwirtschaftliche Extreme
Vortrag Prof. Freude / NABU-Resolution: Rhinluch muss erhalten werden

Angesichts des in Deutschland „trockensten Novembers aller Zeiten“ und des kürzlich veröffentlichten düsteren Berichtes des Weltklimarates war der Vortrag des LUGV-Präsidenten auf der NABU-Jahresversammlung höchst aktuell.
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Forderungen zum Feuchtgebietsschutz
Baitzer Erklärung der Brandenburger NABU-Gruppen

Aus Anlass des 40. Jahrestags der Verabschiedung der internationalen „Ramsar-Konvention“ zum Feuchtgebietsschutz haben 40 Vertreter des NABU-Landesverbandes Brandenburg auf dem NABU-Kreisverbändetreffen am 28./29.01.2011 in Baitz nachfolgende Erklärung verabschiedet...
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Schleusenausbau endlich ad acta gelegt
Weiterer Erfolg für Havelausbaugegner / Verkehr aber nicht auf Straße verlagern!
Aktion des "Havelbündnisses" im Juli 1993 gegen den überdimensionierten Ausbau der Kleinmachnower Schleuse.
23. November 2010 -
Endlich sind die Argumente der Havelausbaugegner auch beim Bundesebene auf offene Ohren gestoßen. Am vergangenen Freitag gab Verkehrsminister Ramsauer den Verzicht auf den Schleuseausbau in Kleinmachnow bekannt. "Überdimensioniert" und "unwirtschaftlich" argumentierten seit Jahren die Naturschutzverbände gegen das Projekt Nr. 17 - Deutsche Einheit - den Havelausbau. Mit vielen kreative Aktionen hatte das "Aktionsbündnis gegen den Havelausbau", dem auch der NABU Brandenburg angehört, gegen den Ausbau der Havel für 190m lange Schubverbände (wie sie auf dem Rhein fahren) viele Bürger mobilisiert. Demos, Volksradeln und 2 Volksinitiativen.... über 18 Jahre Widerstand scheinen nun endlich Früchte zu tragen.
Der Verzicht auf den Schleusenausbau ist ein weiterer Meilenstein im Kampf gegen den Havelausbau. Dies dürfe, so der NABU aber nicht dazu führen, dass der Güterverkehr noch weiter auf die Straße verlagert würde, wie es heute in der MAZ zu lesen war:
"Politischer Druck und Sparzwang haben Ramsauer nun offenbar dazu gebracht, den Schleusenausbau in Kleinmachnow ad acta zu legen. Noch etwas kommt hinzu: seine persönliche Präferenz für den Güterverkehr auf der Straße. In einem „Aktionsplan“ hat der Minister gerade festgelegt, dass bis 2012 rund 8000 neue Parkplätze für Lastwagen an Autobahnen entstehen sollen, außerdem lässt Ramsauer den umstrittenen „Lang-Lkw“ testen. Dennoch soll auf Schiene und Wasserstraße „ein möglichst großer Anteil“ des wachsenden Güterverkehrs verlagert werden, heißt es im Aktionsplan. Der Teltowkanal kann damit aber nicht mehr gemeint sein. (Von Jürgen Stich)"
Vielmehr, so der NABU Brandenburg muss der alternative Verkehrsträger Schiene erhalten bzw. weiter ausgebaut werden.
Erfolg für den Naturschutz
Sacrow-Paretzer-Kanal wird nicht verbreitert
Die Verbandsklage mehrerer Brandenburgischer und Berliner Naturschutzverbände unter Federführung des BUND gegen den Ausbau des Sacrow-Paretzer Kanals ist mit einem Vergleich vor dem Bundesverwaltungsgericht beendet worden. Der Vergleich legt fest, dass der Kanal zwar vertieft, aber entgegen der ursprünglichen Absicht nicht verbreitert wird. Dadurch können hunderte von Bäumen vor der Fällung gerettet und die befürchtete Absenkung des Havelwasserstandes minimiert werden. Der NABU Brandenburg begrüßt den Vergleich als Erfolg für den Naturschutz und fordert das Bundesverkehrsministerium gleichzeitig auf, sich von weiteren Ausbauplänen an der mittleren Havel endgültig zu verabschieden. Für den seinerzeit im Verkehrsprojekt Nr. 17 vorgesehenen Ausbau gibt es heute schlichtweg keinen Bedarf mehr.
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PM SPK Vergleich
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Deichsanierungen oft rechtswidrig
Bei Rühstädt wurden vollendete Tatsachen geschaffen
Der NABU Brandenburg hat die Verfahren der Deichsanierung in Brandenburg kritisiert. NABU-Landesvorsitzender Tom Kirschey: "Zunehmend werden Deiche ohne die rechtlich vorgeschriebenen Verfahren ausgebaut. Das hat direkte Auswirkungen auf den Schutz von Natur und Umwelt. Mehrere vor Jahren fertig gestellte Bauabschnitte sind bis heute nicht planfestgestellt und damit schlicht rechtswidrig." Als Beispiel wurde die Deichsanierung im Rühstädter Bogen (Kreis Prignitz) genannt.
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Teichlandschaften auf der Roten Liste
NABU und Landesfischereiverband fordern Unterstützung für Teichwirtschaften
Die traditionsreichen Teichwirtschaften in Brandenburg sind in ihrer Existenz bedroht. Darauf haben NABU Brandenburg und Landesfischerei-
verband in einem gemeinsamen Positionspapier hingewiesen. "Teichwirtschaften sind wertvolle Lebensräume aus zweiter Hand", so NABU-Landesvorsitzender Tom Kirschey. Von den insgesamt über 4.000 ha Teichflächen im Land liegen 60 % innerhalb von Naturschutzgebieten. Rund 90 % gehören zur Flächen-kulisse des europäischen Schutzgebietssystems NATURA 2000.
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Änderung des Wassergesetzes
Wesentliche Forderungen des NABU unberücksichtigt
Im Zuge der Novellierung des Brandenburgischen Wassergesetzes hatte der NABU Brandenburg seine Positionen verschiedenen Entscheidungsträgern vorgelegt. Leider blieben die wesentlichen Forderungen in der Gesetzesänderung unberücksichtigt.
Hier können Sie die Stellungnahme des NABU zum Brandenburgischen Wassergesetz herunterladen.
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