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Energie in Brandenburg
„Photovoltaik auf Freiflächen“
13. Naturschutztag des NABU Brandenburg

Ohne den Ausbau der Erneuerbaren Energieträger, insbesondere der Solar- und Windenergie, wird eine Energiewende nicht möglich sein, betonte Tom Kirschey, Vorsitzender des NABU Brandenburg in seinem Eingangsstatement. Hier finden Sie auch die Vorträge der Veranstaltung.
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CCS - Keine Option für Energiepolitik
NABU-Position zur CO2-Endlagerung im Land Brandenburg

Brandenburg will die weitere Nutzung der Braunkohle vom Einsatz der CCS-Technologie abhängig machen. Widerstand regt sich in den Regionen, wo das abgespaltene CO2 endgelagert werden soll. Auch der NABU sieht erhebliche Risiken. Darüber hinaus ist die CCS-Technologie Vorwand für eine langristige Braunkohleverstromung.
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Umstellung auf Erneuerbare ohne Alternative
NABU und BUND verabschieden Windkraft-Positionspapier

NABU und BUND haben jetzt ein gemeinsames Windkraft-Positionspapier verabschiedet. NABU-Landesvorsitzender Tom Kirschey: „Der Ausbau der Erneuerbaren führt zu einem erhöhten Bedarf an Netzkapazitäten. Um die Errichtung unnötiger Hochspannungsfreileitungen zu vermeiden, muss in gleichem Maße die Braunkohleproduktion gedrosselt werden.“
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Braunkohleverstromung hoch subventioniert
Region und Klimaschutz "zahlen drauf"
10. Mai 2010 -
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund (NABU) haben heute in Potsdam ihre Berechnungen zu den indirekten Subventionen durch die Braunkohleverstromung vorgestellt.
NABU-Landesvorsitzender Tom Kirschey: „Dem Land Brandenburg entgehen 23 Millionen Euro pro Jahr, da es Vattenfall das Wasserentgelt ganz oder teilweise erlässt. Dazu kommen jährlich 40 Millionen Euro indirekter Subventionen an Vattenfall, weil die durch das Berggesetz mögliche Förderabgabe nicht erhoben wird. Dem Bundeshaushalt gehen im Jahr mehr als 200 Millionen Euro verloren, da die Verschmutzungszertifikate für das Klimagift Kohlendioxid größtenteils kostenlos ausgegeben wurden.“
Der Landesgeschäftsführer des BUND Axel Kruschat ergänzt: „Die Kosten für die Tagebausanierung sind kaum bezifferbar. Hinzu kommen die Kosten für den Klimawandel, der zu großem Teil auf die Verbrennung fossiler Energieträger zurückzuführen ist. Laut einer DIW-Studie von 2008 betragen die Kosten des Klimawandels für das Land Brandenburg jährlich eine Milliarde Euro. Das Wuppertal Institut bezifferte für die gesamte Lausitz im Jahr 2004 die volkswirtschaftlichen Kosten des Braunkohleabbaues auf 1 220 Millionen Euro pro Jahr.“
Aus den vorgelegten Zahlen ergibt sich nach Überzeugung der beiden Naturschutzverbände, dass durch Braunkohle keine Wertschöpfung stattfindet. „Die Region zahlt drauf“, sind sich NABU und BUND einig. Die Umweltverbände fordern angesichts der Neuverschuldung des Landes Brandenburg den Abbau der indirekten Subventionen. Die Mehreinnahmen müssen auch zum Aufbau von Alternativen zur Braunkohleverstromung verwendet werden. Eine Umsiedlung ganzer Dörfer ist nach den vom NABU und vom BUND vorgelegten Zahlen volkswirtschaftlich nicht mehr zu rechtfertigen.
Zu den indirekten Subventionen für die Braunkohleverstromung können Sie bei der BUND-Landesgeschäftsstelle, Tel. (0331) 237 00 141 ein zehnseitiges Hintergrundpapier erhalten.

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